Sonntag, 23. Juni 2013

auf nach riviere du loup

in der zwischenzeit sprechen nun wirklich fast alle nur noch französisch. dementsprechend hat es auch viele franzosen. mit einem spreche ich kurz beim morgenessen. interessanterweise ist er in kanada, um englisch zu lernen, da wird er in der provinz quebec wohl nur mässig erfolg haben.

gegen mittag verlasse ich die herberge und begebe mich auf den weg zur busstation. dort verzerre ich noch kurz ein subway sandwich und fahre dann während 1,5 stunden nach riviere-du-loup.

am nachmittag dort angekomme, marschiere ich ca. 2 der strasse entlang zum hostel.





das hostel sieht gemütlich aus und in meinem 4er zimmer wohnt nebst mir nur ein weitere älterer herrn.
betrieben wird das hostel vorallem von franzosen, welche arbeiten. am abend lerne ich dann noch ein paar deutsche leute kennen, welche mir tipps für meine weitere reise geben.

desweiteren spreche ich noch mit pierre, einem quebecer. von ihm erfahre ich, dass heute so etwas ähnliches wie der nationalfeiertag von quebec ist. die quebecer scheinen sich scheinbar nicht als kanadier zu fühlen und würden am liebsten ein eigenes land sein... komisch aber wahr.

am abend gehen die zwei deutschen und der lustige quebecer noch ins städtchen, wo eine band spielt, ein bier trinken. anschliessend gibt noch ein feuerwerk und schlussendlich die erste nacht in diesem gemütlichen hostel.

Samstag, 22. Juni 2013

quebec - klein aber fein

am nächsten morgen gehe ich in der sauberen dusche duschen und esse anschliessend frühstück. bevor ich mir die doch sehr überschaubare stadt anschaue, kommt mir michael noch tschüss sagen, er zieht bereits weiter nach montreal.
ich mache mich nun auf die socken, um die stadt zu erkunden. schnell wird mir klar, dass diese stadt im unterschied zu toronto oder montreal sehr übersichtlich ist. die stadt erinnert mich ein wenig an england, obwohl alle französisch sprechen und auch alles französisch angeschrieben ist. aber ich mag die stadt.













nach dem mittag plane ich die weitere reise. ich will weiter nach nordosten, namentlich nach riviere de loup, dort soll es wale und natur geben und ich will evtl. lernen ein kanu zu fahren. von den grossstädten, welche doch im prinzip doch immer gleich (financial district, chinatown, italiantown und irgend ein building, welches man besteigen kann) aussehen, habe ich langsam ein wenig genug. am bus-terminal löse ich das ticket für morgen und anschliessend zurück im hostel buche ich die dortige jugendherberge.

auf meinem zimmer angekommen, treffe ich einen der beiden zimmergenossen felip er kommt aus brasilien und ist über das wochenende da. da wir beide noch nichts loshaben, gehen wir los etwas essen und schauen uns die stadt noch etwas bei nacht an. alle scheinen auf den beinen zu sein oder fahren mit ihren autos umher und zeigen röhrend, dass deren autos auch ein motor haben.
danach gehen wir zurück zu unserer unterkunft und legen uns schlafen. vorher gebe ich aber felip noch kurz meinen namen, damit er mich dann hoffentlich auf facebook finden wird - er findet mich.

Freitag, 21. Juni 2013

von montreal nach quebec

nach dem ich am morgen ordentlich ausgeschlafen hatte, packte ich meine sieben sachen und bat die freundliche dame am empfang, ob ich mein gepäck noch ein wenig da lassen kann. kein problem, war die antwort. meinen rucksack also in die abstellkammer und los ging der zweite teil meiner sightseein tour. zuerst zu fuss, dann habe ich mir aber ein fahrrad geschnappt, das abo ist ja 24 stunden gültig. also runter zum hafen die boote bestaunen, dann wieder hoch und schlussendlich zurück zum hotel, wo mein gepäck ja noch wartete.

zu fuss begebe ich mit vollpackung zur metro und fahre die 3 oder 4 stationen bis zum bus bahnhof. eine 3 stündige fahrt steht mir bis quebec bevor.
während der fahrt stossen wir auf stau. eine stimme am funk des fahrers empfiehlt die autobahn zu verlassen und auf der landstrasse den stau zu umfahren. dummerweise kennt sich der fahrer wohl nicht so richtig aus ud muss schlussendlich mit dem iphone die richtige strecke suchen :-)



endlich dort angekommen geht es zu fuss steil bergauf. quebec war ursprünglich eine festung der briten, also wurde diese auf einem hügel gebaut. oben schlussendlich angekommen, wartete das hostel auf mich. ich bezog mein bett (muss mir unbedingt ein schloss kaufen gehen) im 4er zimmer und ging dann wieder runter, um mir ein bild der herberge zu machen. beim empfang treffe ich michael aus australien, mit welchem ich achnell gut verstehe und dann auch nachtessen gehe. um 2200 uhr steht eine pub crawling tour an, welcher ich mich anschliesse. wird wie erhofft ein luster abend, um halb 2 kehren wir aber müde zu unserer schlafstätte zurück.

Donnerstag, 20. Juni 2013

montreal - tout en francais?

am morgen werden die kinder mit klopfen an die tür geweckt, heisst, ich werde auch geweckt.
als dann mal auch aufstehen mit der strassenbahn ("rocket") und der metro zum bus terminal, etwas proviant kaufen und dann los mit dem bus auf nach montreal. dann nach ca. 5 stunden fahrt, sind die wegweiser auf einmal nur noch en francais. aber was solls, man spricht ein wenig französisch, das wird schon gehen. ich denke, das wird die letzte grosse stadt gewesen sein, will dann in die natur...
nach ca. 6 stunden fahrt komme ich schliesslich in downtown montreal an. auf der fahrt dorthin habe ich gesehen, dass in der nähe ein best western sein soll. da ich nicht lange noch nach einer günstigen übernachtungsmöglich sein will, mache ich mich zum hotel auf.
diese haben zum glück noch ein zimmer frei, wenn nicht auch unbedingt günstig, bleibe ich für eine nacht, kann dann später in den hostels sparen.

ich mache mich auf, um ein bus ticket nach quebec kaufen zu gehen. die dame an der kasse lacht mich wohl mehr aus als an, sie findet meine aussprache von quebec so lustig. danach miete ich für 24 stunden eine art hop-on-hop-off fahrrad.



fahre mit dem fahrrad zum hafen, schaue mir die altstadt, welche zwar nice aber nichts sooo besonderes ist. dann gehe ich zurück in die innenstadt, wo es ein gratis konzert gibt. höre etwas zu, mache mich dann aber auf den weg zurück zum hotel. unterwegs noch kurz in den mac und im hotel noch etwas am blog schreiben, bevor ich den schlaf im luxusbett geniesse.





Mittwoch, 19. Juni 2013

niagara falls

nach einer weiteren nacht in meinem uni-zimmer ziehe ich los vorbei an einem sturbucks richtung coach-station. der bus resp. eben coach kommt dann auch pünktlich an. ich setze mich rein und die fahrt geht los. auf einmal bemerke ich, dass es zwei niagara falls gibt, eines in canada, das andere in den usa. in die usa darf ich nicht, da ich später sonst zuwenig zeit dort haben werde (begrenzung auf 3 monate) der bus hält doch wirklich richtung us-grenze... ich spüre wie ich etwas angespannt werde. in letzter sekunde verlässt der bus jedoch noch den highway und wir komme in niagara falls in canada an. von dort aus steht ein kleiner fussmarsch zu den fällen an.

nach ca. 30 minuten sehe ich die fälle vor mir, beeindruckend! etwas störend vielleicht, das hard rock cafe, hotels und casinos in der nähe. ich lasse mich jedoch nicht beirren und begebe mich auf die maid of mist, ein boot auf welchem alle blaue plastikpellerinen tragen. ich streife mir diese sicherheitshalber auch mal über, bin aber nicht ganz sicher, ob es diese wirklich braucht. 5 minuten später weiss ich es, es braucht sie, ansonsten würde man aussehen wie frisch geduscht.



nach der nassen fahrt gehe ich noch ein paar fotos schiessen, esse etwas und trete dann den rückmarsch zur coach-station an, alles wieder an der sonne.









der bus kommt und nach ca 1,75 stunden bin ich zurück in toronto.
ich surfe noch etwas im internet und fahre dann mit der metro bis spaddina, wo ich mir in einem pub einen burger und bier gönne.

ich bin mir nicht sicher, ob wir die zeitverschiebung immer noch etwas zunschaffen macht, auf jeden fall bin ich müde. ich gehe also zurück, packe und haue mich auf ohr, morgen geht es nach montreal. bin gespannt, wo ich schlafen werde...

Dienstag, 18. Juni 2013

ein tag in toronto

am morgen werde ich von kindergeschrei geweckt. scheinbar hat sich auf meinem stockwerk eine gruppe von ca. 13 jährigen eingenistet. egal, ich wollte sowieso nicht allzu lange im bett bleiben, stehe auf und dusche im shared badezimmer.

nun steht seightseeing auf dem programm. laufe also guten dinge und frisch geduscht los. dabei durchquere ich den financial district und lande schlussendlich beim cn-tower. dieser ist teuer, sehr teuer, ca. 30$. aber was solls, wenn man schon mal da ist. nachdem das ticket gekauft ist, fahre ich mit dem aufzug die 342 meter hoch. die aussicht ist super, wenn auch nicht so beeindruckend, wenn man bereits auf dem fernsehturm in berlin oder auf dem top of the rock in new york war.





nach dem besuch und dem geniessen der aussicht über die metropole mit 6 mio einwohnern stosse ich auf die steam whistler brauerei. drinnen angekommen lasse ich die angebotene führung sein, lasse mir die bierprobe jedoch nicht entgehen. gar nicht so schlecht dieses toronto bier.





weiter gehts richtung hafen, will mir etwas ruhe auf den toronto islands gönnen. auf der suche nach der fähre laufe ich an unzähligen angeboten für bootstouren vorbei. schlussendlich besteige ich die fähre und fahre in die mitte der insel. die insel ist ähnlich wie der central park in ny, eine oase der stille verglichen zum hektischen toronto. vorbei an einem pizzapizza shop will ich mir den lake ontario anschauen. ich laufe also,los und sehe in der ferne wasser. vor mir erscheint ein pier, von welchem aus man aufs wasser sieht. wüsste ich nicht, dass es um einen see handelt, würde ich doch glatt glauben, dass ich mich am meer befinde. beeindruckt von der grösse von diesem kleinsten der fünf grossen seen, mache ich mich bei blauem himmel und sonnenschein auf den weg richtung westen. dabei bemerke ich leider nicht wie stark die sonne ist...
nach einer weile stosse ich auf mein ziel, den hafen, von welchem ich die fähre zurück zum festland nehme.





wieder auf dem festland angekommen, steure ich auf die mainstation zu, will mal sehen, wo man so überall hinkommt von hier. dies scheint jedoch nicht so einfach wie gedacht, gibt es doch nur noch spärlich timetables. lass das unterfangen ruhen und gehe noch die, markthalle market im osten der stadt besuchen. wenigstens die haben noch ihre markthalle...



etwa weiter entdecke ich eine grosse mall und durchquere diese, kaufen kann ich nichts, habe keinen platu. ein t-shirt aus dem hollister soll es dann aber doch sein. und ja, liebe frauen, den gibts es auch hier



suche noch ein mittel gegen sonnenbrand, ja, habe ich mich am 2ten tag doch schon verbrannt. ich esse noch kurz so etwas wie pasta und gehe dann die grayhound tickets für morgen holen. richtung niagara fälle soll es dieses mal gehen.

Montag, 17. Juni 2013

flug nach toronto und in die weite welt

nachdem ich nun schon fast 6 tage unterwegs bin, wird wohl einmal zeit, mich dem thema blog widmen.



pünktlich am flughafen angekommen checke ich ein und gebe meinen rucksack auf. gegen 1000 uhr sitze ich im flugzeug und warte auf den start, da konnte ich noch nicht ahnen, dass daraus in den nächsten 3-4 stunden nichts wird.
der pilot heisst uns wie gewohnt willkommen und rollt richtung startbahn. dann auf einmal die nachricht, dass der start wegen einem problem mit den triebwerken nicht fortgeführt werden kann. wir rollen zurück wo wir hergekommen sind. nach gefühlten 10 stunden, konnte das problem endlich behoben werden und das flugzeug hebt ab.

ca. 8 stunden später landen wir sicher in toronto. dort nehme ich den bus in die stadt. leider fährt dieser nicht direkt zur university of toronto, wo ich ein zimmer reserviert habe. also geht es zu fuss ein zwei kilometer weiter. das zimmer, welches ich von der freundlichen dame am empfang zugewiesen erhalte, ist klein, erfüllt aber vollkomen den zweck. nach dem das gepäck abgelegt ist, geht es auf nahrungssuche. da kommt mir der burgerking die strasse runter gelegen. esse einen whopper, kaufe noch etwas wasser im laden gegenüber und begebe mich zurück zu meinem zimmer. bin müde, spüre wohl langsam die zeitverschiebung (toronto ist 6 stunden nach hinten verschoben.)