dann wollen wir mal du längst überfälligen posts nach holen. ich hoffe, dass ich die tage anhand meiner notizen noch nachvollziehen kann…
boston (3.7.2013 – 5.7.2013)
in boston angekommen bin ich müde von der reise und habe mir während der fahrt ein hotel für die nächsten zwei nächte reserviert. ich sage nur soviel: ab und zu muss man sich auch etwas gönnen…
wie es der zufall will ist der 4. juli (independence day) und in bosten soll, laut ankündigungen, das beste feuerwerk der staaten stattfinden, ich bin da mal gespannt. sehe mir vorher noch etwas die stadt an. es ist heiss, sehr heiss, fast 100 grad fahrenheit sind angekündigt und so fühlt es sich an. nichts destotrotz verfolge ich teilweise den freedom trail. boston ist zum glück nicht gross und so kann man fast die ganze stadt zu fuss erkunden. die bauart der häuser gefällt mir sehr gut und auch der hafen passt.
am abend such ich mir im fluss ein geeignetes plätzchen, um das feuerwerk anzusehen. bei einbruch der dunkelheit geht es los. und wirklich, das spektakel darf sich durchaussehen lassen. wobei ich bezweifle, ob das wirklich das “beste” der usa ist…
nach dem das feuerwerk vorbei ist, gehen alle anwesenden scheinbar nach hause. nirgedwo eine grössere party oder ähnliches. ich schliesse mich an und gehe ins hotel und lege mich schlafen – für nicht lange. um zwei uhr morgens geht der feueralarm los. nachdem der ohrendbetäubende krach nicht enden will, werfe ich einen blick ich auf den korridor, wo ich andere verschlafene gesichter sehe. nichts destotrotz machen wir uns halt auf den weg nach unten. unten angekommen teilen uns die angestellten mit, dass alles nur ein streich zu sein scheint, also zurück ins warme und weiche bett.
ich beschliesse noch eine dritte nacht in bosten zu bleiben, um die stadt noch etwas mehr zu geniessen und zu erkunden, bevor ich dann weiter nach washington reise und miete mir ein zimmer in einem college club, welcher die zimmer während dem sommer vermieten. das zimmer ist klein hat aber stil.
während der zweiten tour durch boston komme ich unter anderem beim benrühmten MIT (mal gleich bewerben?) vorbei und kehre danach via brücke über den charles river zurück nach downtown.
washington (6.7.2013 – 8.7.2013)
mit dem bus geht es weiter nach washington. in new york muss ich den bus wechseln. das bus terminal kenne ich bereits, habe ich doch da bereits in der vergangenheit einen bus bestiegen, welcher zu einem hohen preis nach new jersey in eine outlet-mall führt… nach einem kurzen blick nach draussen in die weltmetropole, besteigen mein rucksack und ich den bus richtung washington, wo ich die nächsten drei nächte im hostel (hi) verbringen werde.
von der central station zum hostel sind es etwa 30 minuten fussmarsch. was mir sofort auffällt: diese stadt ist flach, heisst, keine wolkenkratzer. sehr untypisch für einen us-stadt, mir jedoch irgendwie sympatisch.
im hostel angekommen beziehe ich mein bett im 8er-zimmer. ich schreibe mich gleich ein, um der am abend statt findenden pub-crawl-tour anzuschliessen. vorher gehe ich noch duschen und ziehe mich um. (habe nach wie vor nur meine trecking-schuhe, bin da mal gespannt, ob ich in einen club komme…). um 0800 uhr (?, weiss es nicht mehr genau), geht es los. der guide macht mit uns zuerst ein mini-sightseeing, bevor es weiter in in zwei pubs und einen club geht (mit trecking-schuhen). ich komme schnell mit den anderen ins gespräch und es stellt sich heraus, dass sogar eine schweizerin (desirée) unter der truppe ist desweiteren hat es leute von überall auf der welt. unteranderem einen christophe aus frankreich welcher jedoch in ny arbeitet. nach der lustigen tour geht es zurück in hostel.
am morgen will ich mir einmal mehr die stadt ansehen. washington ist zwar flächenmässig schon gross, die sehenswürdigkeiten konzentrieren sich jedoch rings um die national mall herum. das wetter ist einmal mehr super, wenn halt auch sehr heiss. unterwegs treffe ich noch desiree, welche auch heiss zu scheinen hat…
am zweiten abend haben wir (eine kleine aber feine truppe (1x fr, 2x ch, 1x de und 1x China), welche sich gestern formiert hat) für einen anlass im kennedy center angemeldet. mit dem bus geht es raus, niemend weiss genau, was uns erwartet. das center scheint ein ort für kulturelle anlässe und opern zu sein. unser abend dreht sich um die geschichte des hip-hops.
nach der doch interessanten darbietung machen wir uns auf richtung georgetown, ein teil washingtons, welcher sich aber komplett von der eigentlichen stadt unterscheidet – gefällt mir sehr gut!
nach einem tollen abend kehren wir zurück ins hostel, wo ich noch den flug nach miami buche.
am letzten tag machen wir uns auf richtig kapitol, space & flight center und naturhistorischem museum. unterwegs zum space center treffen wir noch kathryn. die kandierin macht einen “kurzurlaub”, wohnt und arbeitet aber in miami. sie schliesst sich unserer gruppe und wir gehen weiter.
das space center ist sehr interessant und bietet die tollsten ausstellungsstücke, sehr empfehlenswert für space und flight interessierte!
die truppe wird nun immer kleiner, da einige bereits ihre flüge oder busse nehmen müssen. mit einer etwas kleineren gruppe machen wir uns auch richtung kapitol und library, wo es leider dann anfängt zu regnen, glücklicherwiese jedoch nicht lange.
zu guterletzt sehen wir uns noch das naturhistorische museum an. interessant, erinnert mich aber sehr stark an das selbige im new york.
nach diesem museen-marathon bin ich erschöpft, gehe noch was essen und anschliessend ins bett, denn morgen wird es heissen: welcome to miami
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