Montag, 22. Juli 2013

letzte tage in canada - usa ich komme

30. juni 2013
nach einer kühlen nacht und einem guten frühstück trete ich den weg zurück auf festland an. der nebel ist immer noch stark und die sicht nachwievor mieserabel. am morgen habe ich mir noch ein bett in wentworth in einem hostel reserviert.
dort angekommen treffe ich zu meinem erstaunen eine deutsche an, welche im hostel arbeitet. zu gast sind nur ich und  ein coloradoler, welcher nach einer familien reunion sich etwas in kanada umsehen will.
da sich zum glück gegen abend die sonne zeigt, kann ich mein immer noch nasses zelt trocknen. danach gehe ich rein, da es draussen nur so von beissenden fliegen und mücken wimmelt...


1. juli 2013
gegen mittag gebe ich mein mietauto in fredericton zurück. meine nächste station ist woodstock, ein kleines dorf nahe an der grenze zu den usa. der bus dorthin jedoch fährt nicht vom flughafen, wo ich das auto abgegen habe, sondern von der anderen seite der stadt. da ich noch genügend zeit und sonst nichts besseres vor habe, fasse ich die irrwitzige idee, die 18 kilometer zu fuss hinter mich zu bringen, mit vollpackung. der "spaziergang" war harter als angenommen und ich bin froh als ich gegen 1830 bei der busstation ankomme, verschwitzt und ko.

ich kaufe mein ticket und kann mich glücklicherweise noch zwei stunden erholen, bis es weitergeht. während dem warten merke ich, dass es meinen füssen wohl nicht mehr so gut geht, es haben sich blasen gebildet und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten tage...

schlussendlich mit dem bus in woodstock angekommen, stehe ich an einer tankstelle und ausser autos und trucks ist nichts zu sehen...
ich frage die kassiererin des tankstellen-shops, wo man wohl übernachten könnte. sie ist sehr hilfsbereit und ruft mir glücklicherweise sogar ein taxi, welches mich einmal mehr zu einem motel bringt.


2. juli 2013
ruhetag - verbringe den ganzen tag im motel und plane ein wenig den anstehenden usa-trip. der grobe plan sieht vor, dass ich morgen irgendwie über die ca. 15 km entfernte grenze in houlton kommen muss und dann weiter nach boston, washington dc und miami gehe.


3. juli 2013
um sechs uhr stehe ich auf und lasse mir ein taxi bestellen, welches mich bis knapp vor die grenze fährt. der taxifahrer teilt mir zum glück noch mit, dass ich in den usa dann die uhr um eine stunde zurück drehen muss... etwas irr, aber wahr.

vom taxi aus laufe ich noch ca. 150 meter zu fuss weiter. die zollbeamten erwarten mich bereits und staunen ein wenig, dass da wer zu fuss kommt. die beamtin fordert mich auf die taschen zu öffnen, diese werden kurz durchsucht und ich darf mich dann nach drinnen begeben. bin der einzige dort. mein taschenmesser sehen sie etwas schräg an. nun beginnt das gewöhnliche prozedere. fingerabdrücke, gepäck scannen, formulare ausfüllen. ich wage zu fragen, wo ich denn nun ein taxi herbekomme. zu meinem erstauenen suchen mir die beamten nummern raus und ich rufe mir ein taxi, welches mir zur busstation des cyr-busses bringt, von wo aus es dann weiter nach moncton geht.
von moncton nehme ich den nächsten bus, welcher mich direkt nach boston bringt.
doch zuerst wird jetzt ordentlich gefrühstückt.


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